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Installation und Fügen | PB-1-Rohrleitungssysteme

Moderne Verbindungstechnik für Polybuten-1-Rohrleitungssysteme, sei es zur Bearbeitung auf dem Baugelände oder mit Vorfertigung in der Werkstatt, ermöglicht eine schnelle, sichere und effiziente Installation und ist deshalb kostengünstiger. Es gibt vier Möglichkeiten, Rohrleitungen aus PB-1 mit den Armaturen zu verbinden. Dazu gehören: Quetschverschraubungen, Heizelementmuffenschweißen, Heizwendelschweißen und Leitungssysteme mit Steckverbindung. Rohre mit großem Durchmesser können auch durch Stumpfschweißen verbunden werden.
 

Weitere Informationen

Schnell - Effizient - Zuverlässig

Qualität und Schnelligkeit durch die einfache Installation

Rohrleitungssysteme aus Polybuten-1 haben die Installation von Drucksystemen mit heißem und kaltem Wasser revolutioniert. Bei der Installation von PB-1-Rohrleitungen sind keine Biegewerkzeuge, offene Flamme und Flussmittel oder Chemikalien erforderlich.
 

Aufgrund der hohen Flexibilität, des geringen Gewichts, der geringeren Rohrwanddicke und des niedrigen Memoryeffekts lässt sich PB-1 ausgesprochen gut vor Ort handhaben.

Vorteile von PB-1-Installationen

  • Weniger Anschlüsse durch lange, biegsame Rohrleitungen in Rollen.
  • Wenige Werkzeuge, keine Hitze, Wärme oder Flussmittel erforderlich.
  • Leichte, biegsame PB-1-Rohrleitungen in Rollen sind einfach zu befördern und vor Ort zu handhaben.
  • Lieferanten von PB-1-Systemen liefern komplette Systeme, wodurch die Leistung und die Vollständigkeit der Verbindungen optimiert werden.
  • Für die konkreten Anforderungen eines Projekts und für die Fügemöglichkeiten stehen verschiedene Systeme zur Auswahl.

Aufgrund der Flexibilität, geringeren Rohrwanddicke und des niedrigen Memoryeffekts lässt sich Polybuten-1 ausgesprochen gut handhaben. Zusätzlich zu den potenziellen Kosteneinsparungen, die sich durch eine schnellere Installation ergeben, ermöglichen PB-1-Rohre bedeutende Vorteile für Projekte, für die die Rohre in engen und knappen Räumen verlegt werden müssen.

Die einfachen Installationen ermöglichen schnellere Betriebszeiten und geringere Gesamtprojektkosten.

Leitungen mit einem Durchmesser von bis zu 50 mm werden auf leichten und einfach zu handhabenden Rollen geliefert, die bis zu 500 Meter lang sind. Die Installation in aufgeständerten Böden kann vor dem Einbau der Decken von unten erfolgen. Die flexiblen PB-1-Rohre können um Hindernisse und Balken herum verlegt und dadurch die Anzahl der Anschlüsse erheblich verringert werden.

Durchgehende, flexible Rohre mit weniger Anschlüssen machen eine optimale Systemstabilität und eine schnellere Installation möglich. Mit PB-1 können viele Installationen ohne präzise Vorvermessung durchgeführt werden, da das Material einfach gemessen und vor Ort zugeschnitten werden kann. Die Leichtigkeit und einfache Handhabung der PB-1-Rohrleitungen ermöglichen eine Vorfertigung und schnelle Vor-Ort-Installation an Projektstandorten, für die geschäftliche Ausfallzeiten kritisch sind.

Seit den ersten erfolgreichen Installationen von PB-1-Rohrleitungssystemen in den 70er-Jahren in Europa wurde ihre Leistungsfähigkeit durch das Zusammenspiel von Fortschritten in der Werkstofftechnik und der Fertigung und neuen hochentwickelten Produktsystemen sowie nationalen und internationalen Richtlinien noch verbessert.
 


Der Schlüssel zur Funktionssicherheit

Moderne Verbindungstechnik für Polybuten-1-Rohrleitungssysteme, sei es mit Vorfertigung in der Werkstatt oder zur Bearbeitung auf dem Baugelände, ermöglicht eine einfache, sichere und effiziente Installation und ist dadurch kostengünstiger.

Es gibt vier Möglichkeiten, Rohrleitungen aus Polybuten-1 mit den Armaturen zu verbinden. Zu diesen Möglichkeiten gehören:

  • Heizelementmuffenschweißen (1)
  • Kompression (2)
  • Heizwendelschweißen (3)
  • Steckverbindung (4)

Mit PB-1 können viele Installationen ohne präzise Vorvermessung durchgeführt werden, da das Material einfach gemessen und vor Ort zugeschnitten werden kann. Die Leichtigkeit und einfache Handhabung der PB-1-Rohrleitungen ermöglichen eine Vorfertigung im Werk und schnelle Vor-Ort-Installation.
 


Heizelementmuffen-
schweißen

Das Verfahren der Heizelementmuffenschweißung zum Verbinden von Polybuten-1-Rohren und -Armaturen wurde für die externe Vorfertigung entwickelt. Montageteile, wie z. B. Hauptverteiler und Steigleitungssysteme, können in einer Werkstattumgebung vorgefertigt werden. Um durchgängig akzeptable Schweißnähte zu erhalten, ist es wichtig, dass die Schweißtemperaturen und -zeiten sowie das Zusammenbringen von Rohrteilen und Armaturen zur Erzeugung der Schweißnaht exakt kontrolliert werden. Dies kann nur erreicht werden, wenn die erforderlichen Geräte unter Werkstattbedingungen betrieben werden. Durch das geringe Gewicht von PB-1 können vorgefertigte Montageteile einfach zum Projektstandort transportiert und schnell und effizient installiert werden.

Externe Vorfertigung kann ein zusätzlicher Vorteil auf ausgelasteten Baugeländen sein, wo die effiziente Planung der verschiedenen Bauabläufe für die Einhaltung von Projektfristen unerlässlich ist oder für die Installation an Gewerbe- und Industriestandorten, wo die Unterbrechung des normalen Betriebs teuer und störend sein kann.

  • Ideal für die Vorfertigung
  • Senkt Materialkosten und die Installationszeit
  • Vollständige PB-1-Lösung

GF Montageanleitung für das Heizelementmuffenschweißen
 


Kompression

Mechanische Quetschverschraubungen werden für die Verbindung von Polybuten-1-Rohren mit Metallsystemkomponenten verwendet. Quetschverschraubungen werden unter Beachtung der spezifischen Merkmale von PB-1 konzipiert. Durch die Trennung von Dicht- und Klemmflächen der Armatur kann eine spannungsfreie, langlebige und dichte Verbindung zwischen Rohr und Armatur ohne Verwendung einer Elastomerdichtung erreicht werden. Durch das Kriechverhalten sowie die Biegefestigkeit und Wärmebeständigkeit von PB-1 kann die Verbindung direkt nach Fertigstellung der Installation Temperatur- und Druckbelastungen ausgesetzt sein.

  • Keine Spezialwerkzeuge erforderlich
  • Niedriges Kriechverhalten
     

Heizwendelschweißen

Armaturen für die Polybuten-1-Heizwendelschweißung haben einen umspritzten Heizwendeldraht und einen Steckanschluss. Die Rolle liegt direkt unter der Oberfläche des Bereichs, der an das Rohr geschweißt werden soll. Sobald sich das Rohr in Position befindet, wird ein elektrisch betriebenes Schweißgerät über den Stecker an die Armatur angeschlossen.

Dieses Schweißgerät misst automatisch den Widerstand in der Heizspirale, um die Art und Abmessungen der Armatur zu bestimmen. Dann wird ein geeigneter Strom über eine bestimmte Zeit durch die Heizspirale geleitet, um optimale Temperaturbedingungen für die Schweißung zu schaffen. Nach Beenden des Schweißvorgangs ertönt vom Gerät ein Signal, das darauf hinweist, dass das Rohr und die Armatur abgetrennt werden können.

Das Schweißverfahren ist unten dargestellt  (L-R)

  • Die Armatur reinigen.
  • Das Rohr in die Armatur setzen und die Schrauben festziehen, um das Rohr zu fixieren.
  • Stopfen in die Schweißpunkte der Verbindung einsetzen und die Bearbeitung mit dem Schweißgerät beginnen.
  • Ein Anzeigegerät zur Überprüfung der Schweißnaht verwenden.



Mit diesem System werden Schweißungen von beständiger Qualität und hoher Leistungsfähigkeit hergestellt. Zudem hat es eine ausgezeichnete Zuverlässigkeit im Betrieb bewiesen. Das Schweißgerät ist klein genug, um vor Ort auf engem Raum betrieben zu werden. Es ist lediglich eine Stromquelle erforderlich. Bei größeren Rohrgrößen wird häufig ein Heizwendelschweißverfahren angewendet, um vorgefertigte Baugruppen in einer Werkstattumgebung herzustellen.

  • Einfach, schnell und sehr zuverlässig
  • Vorfertigung möglich
  • Guter Armaturzugang für enge Bereiche
  • Vollständige PB-1-Lösung

Installationsanweisungen GF-Heizwendelschweißung    INSTAFLEX  |  INSTABIG
 


Stecksysteme

Polybuten-1-Leitungssysteme mit Steckverbindung sind einfach zu installieren, ohne Werkzeuge, Klebstoffe oder Hitze. Sie können unter Befolgung der Herstelleranweisungen für Kunststoff- oder Kupferrohre verwendet werden.

Stecksysteme sind für den Gebrauch in den meisten Sanitär- und Heizungsinstallationen geeignet, einschließlich Warm- und Kaltwasseranwendungen sowie Fußbodenheizungen. Steckverbindungen können für eine Vielzahl von Neubau- und Modernisierungsprojekten verwendet werden und sind besonders für Warm- und Kaltwassersysteme bei Erstinstallationen geeignet.

Steckverbindungen ermöglichen einen Fügevorgang in einem einzigen Arbeitsschritt für eine schnelle und einfache Installation. Bestimmte Systeme bieten die Möglichkeit, Verbindungsstücke während des Installationsvorgangs anzupassen oder mithilfe eines speziellen Ausbauwerkzeugs zu demontieren.

Alle PB-1-Steckverbindungen umfassen vier Grundelemente:

  • Ein Armaturengehäuse, in dem sich alle Komponenten befinden, zusammen mit einer Kappe (die abnehmbar oder nicht abnehmbar sein kann), um die Komponenten in der Armatur halten.
  • Ein Dichtelement, in der Regel ein O-Ring oder Dichtring.
  • Einen integrierten Verschlussmechanismus, der das Rohr fest in Position hält.
  • Eine Stützhülse, die in das Ende des Rohrs passt, um eine Verformung zu verhindern, wenn das Rohr in die Armatur eingesetzt wird.

Die Verwendung von Steckverbindungen ist zwar einfach, jedoch müssen einige grundlegende Schritte befolgt werden, um eine effektive Verbindung herzustellen:

  • Entlang des Rohrs sind in bestimmten Abständen Markierungen der Einschubtiefe angegeben. Die Rohrleitung muss rechtwinklig mit einem für diesen Zweck konzipierten Schneidwerkzeug an einer Markierung für die Einschubtiefe durchgeschnitten werden. Das Ende sollte frei von Spänen sein.
  • Die Stützhülse muss in das Rohrende eingesetzt werden.
  • Das Rohr muss fest in die Armatur gedrückt werden, bis die nächste Markierung der Einschubtiefe das Ende der Kappe erreicht.
  • Das Rohr sollte zurückgezogen werden, um sicherzustellen, dass es durch den Verschlussmechanismus fixiert ist.

Die Installationsanweisungen des Herstellers sollten bei der Installation von Steckverbindungen stets genau befolgt werden.
 


Heizelementstumpf-
schweißens

Das Verfahren des Heizelementstumpfschweißens zum Verbinden von Polybuten-1-Rohren und -Armaturen wird zumeist bei großen Rohrdurchmessern verwendet. Heizelementstumpfschweißen ist bei sehr großen Durchmessern und sehr dicken Wandabschnitten möglich. Um beständig hochwertige Schweißnähte zu erreichen, ist eine genaue Kontrolle der Schweißtemperaturen, -zeiten und drücke und der Grenzoberfläche zwischen den Rohren und Armaturen gemäß den Anweisungen des Rohrleitungssystem-Herstellers erforderlich.

Heizelementstumpfschweißmaschinen, die auf verschiedene Rohrdurchmesser anwendbar sind, klemmen beide Rohrleitungen exakt fest und führen die folgenden wesentlichen Funktionen durch, um eine starke Stumpfschweißung gemäß den unten dargestellten Abbildungen herzustellen  (L-R).

  • Links: Beide Rohrleitungen werden festgeklemmt, um sicherzustellen, dass sie exakt ausgerichtet sind. Die Oberflächen beider Rohrleitungen werden gleichzeitig abgeschliffen, um sicherzustellen, dass sie sauber und mit vollständigem Oberflächenkontakt verschweißt werden.
  • Mitte: Eine Heizplatte wird für eine vorgegebene Zeitdauer eingesetzt, und beide Rohrleitungen berühren die Seiten der Heizplattenflächen unter Kompression.
  • Rechts: Die Heizplatte wird entfernt und die zwei erhitzten Rohrflächen werden mit der korrekten, von der Maschine vorgegebenen Kompression und Zeitdauer zu einer starken ganzheitlichen Verbindung zusammengefügt.


 


 

Polybuten-1 wird häufig auch als Polybuten, PB, PB-1 oder Polybutylen bezeichnet.

Die PBPSA-Mitglieder verkaufen Polybuten-1 nicht für Rohrleitungsanwendungen, die für den Gebrauch in Nordamerika vorgesehen sind, und den Kunden und Händlern dieser Parteien ist es untersagt, aus PB-1 hergestellte Produkte für den Gebrauch in Rohrleitungsanwendungen für Nordamerika zu verkaufen.